Sonntag, 26. März 2017

Garagen-/Kellerupdate und es geht weiter mit den Außenanlagen


Nach unserer Pflaster-Aktion in der Einfahrt im letzten November, hat sich 2016 doch noch ein wenig getan. Anfang 2017 haben wir dann eine kleine Baupause eingelegt. Doch jetzt wo es wieder wärmer und die Tage länger werden, geht es auch bei uns wieder so langsam voran.

Letztes Jahr hatten wir dann doch noch das Glück, dass die Verputzer sich um unsere Garage kümmerten. So wurden in der zweiten und dritten Novemberwoche der Sturz des Garagentors und die gesamten Innenwände verputzt. Das Gute daran war, dass wir somit noch unser Garagentor einbauen konnten und unsere Autos den ersten Winter in einer geschlossenen, trockenen Garage verbrachten. Wir haben uns beim Tor für ein Sectionaltor der Firma Teckentrup in der Farbe RAL 7016 (anthrazitgrau) entschieden und sind bisher sehr zufrieden damit. 



Nachdem die Arbeiten dann draußen erst mal still gelegt wurden, kümmerten wir uns im Dezember noch um den Keller. Exakt eine Woche vor Heilig Abend haben wir den ersten Raum, die spätere Werkstatt, leer geräumt und testhalber mal eine Wand verputzt. Diese wurde zuerst mit einem Haftgrund aus Quarzsand behandelt, um damit für eine bessere Haftbarkeit des 1mm Putzes zu sorgen. Und tatsächlich ließ sich der Putz anschließend sauber und ohne größere Probleme aufziehen.
Ein paar Tage nach Weihnachten ging es dann erst mal in den Baumarkt um Material für unsere Zwischenwand zu besorgen, die wir im Keller einziehen wollten, um Werkstatt und den späteren Fitnessraum voneinander zu trennen. Zu dritt kamen wir an einem Nachmittag dann auch zügig voran, hatten eine Konstruktion in Holzständerbauweise angefertigt und mit Rigipsplatten verkleidet. 



Tags darauf ging es dann gleich noch mal in den Baumarkt, nur um einmal mitzuerleben, wie sich Hobby Handwerker aufführen können, wenn es 20 Prozent auf alles gibt. Ein Erlebnis, das man nur einmal gemacht haben muss :) Nachdem wir 300m vom Baumarkt entfernt irgendwo einen Parkplatz gefunden hatten und uns einen gerade freigewordenen Einkaufswagen krallten, stürzten wir uns ins Getümmel. Wir suchten uns schnell unsere Fliesen und sonstigen Materialien zusammen, um dann nochmal gut 45 Minuten an der Kasse anzustehen. Bei der Warenausgabe im Lager war es dann das gleiche Chaos. Da war dann die körperliche Arbeit zuhause fast schon eine Wohltat.  Erst mal ging es ans Abladen der 35 Fliesenpakete und an die Vorbereitungen fürs Fliesen. Der Kellerboden wurde sauber abgekehrt und abgesaugt und schließlich noch mit Haftgrund versiegelt.
Die letzten zwei Tage des Jahres verbrachten wir mit Fliesen legen in der Werkstatt. Zu zweit lief es erstaunlich gut und am Silvesterabend hatten wir unser Werk schließlich vollbracht. Am Neujahrstag ging es dann gleich noch ans Verfugen.  In der ersten Januarwoche wurden dann auch die restlichen Wände der Werkstatt verputzt und gestrichen. Dann folgte erst mal eine kleine Pause bevor es Anfang März wieder weiterging, um die Arbeiten in der Werkstatt zu vollenden. Die Elektrik wurde verlegt, die Decke gespachtelt, geschliffen und gestrichen, die Sockelfliesen angebracht und mit Acryl verfugt, sowie die Fliesen für einen schöneren Glanz mit Leinöl behandelt und anschließend gereinigt. Somit konnten auch die ersten Möbel wieder in die Werkstatt umziehen und wir können hier nach und nach einrichten und mit dem nächsten Raum im Keller fortfahren. 





Am Wochenende ging es nun aber erst mal außen weiter. Am Freitag wurde nun auch die Garage von außen zum ersten Mal verputzt und soll kommende Woche zum zweiten Mal verputzt werden. Außerdem wird dann auch der Haussockel so wie die Kellerseite an unserem Treppenabgang verputzt. Am Samstag haben wir daher das aufgeschüttete Kies ums Haus ein wenig abgetragen, so dass die Verputzer hier gleich loslegen können. Außerdem haben wir noch eine Palette Pflastersteine und einige Schubkarren Splitt verarbeitet und haben das letzte Stück unserer Terrasse, sowie den angrenzenden Weg weiter gepflastert. Nun müssen wir erst mal wieder Material bestellen, so dass wir in den nächsten Wochen mit den Pflasterarbeiten fortfahren können. 



Montag, 7. November 2016

Wir haben eine Einfahrt!

Wie die Überschrift schon verrät, haben wir nun endlich eine richtige, gepflasterte Einfahrt, was uns wirklich sehr freut! Aber erst mal der Reihe nach, denn wir waren wieder fleißig, seit dem letzten Eintrag.

Da wir beide noch Resturlaub hatten und wir es natürlich kaum erwarten konnten in unserer freien Zeit mal wieder ein paar schwere Steine durch die Gegend zu tragen, ging  es in KW 43 also weiter mit der Abgrenzung zum Nachbarn. Da wir ja eine leichte Hanglage haben und dessen Grundstück etwas höher liegt, gab es hier bisher neben unserer Einfahrt quasi einen kleinen Erdwall, der auf einem Foto des letzten Eintrags auch noch gut zu erkennen ist. Dieser wurde zunächst schräg nach hinten abgeböscht, und die Grundfläche auf die Höhe der Randsteine mit Kies verfüllt. Hier kamen dann wieder unsere Flussbausteine zum Einsatz, von denen wir noch genügend übrig hatten. Die größeren wurden unten auf bzw. hinter den Randsteinen platziert und weiter oben ging es dann wieder ans Puzzeln mit den kleineren Steinen. Zwischendrin haben wir die Lücken immer wieder mit restlichem Kies aufgefüllt und verdichtet. Hier waren wir bereits routiniert von unserem Kellerabgang und kamen daher relativ schnell voran. Am Ende haben wir die Zwischenräume der unteren Steinreihe noch mit Beton verfüllt, so dass hier hoffentlich kein Unkraut wachsen kann. Nach zwei Tagen war unser Werk dann auch schon vollbracht.  
Am nächsten Tag haben wir noch sehr günstig sieben Smaragd-Tujas ergattert, diese oben an der Steinmauer eingepflanzt und das Ganze noch mit Rindenmulch verfüllt. So haben wir nun eine schöne Abgrenzung zum Nachbarsgrundstück erschaffen und werden mit den Jahren durch die Tujas auch noch ein wenig Sichtschutz erhalten. 

Die Woche darauf ging es dann gleich weiter. Der Feiertag am 01.11. war schon fast etwas lästig, da wir somit eine Zwangspause einlegen mussten. Die restlichen Tage wurden aber voll ausgenutzt. Die Einfahrt wurde von den übrigen Flussbausteinen befreit und diese wurden erst mal hinterm Haus zwischengeparkt. Dann ging es daran, die Einfahrt noch einmal mit weiteren 12 Tonnen Kies aufzufüllen, alles entsprechend zu verteilen und anzugleichen und wieder mit der Rüttelplatte zu verdichten. Zwischenzeitlich wurden dann auch schon die bestellten 14 Paletten Pflastersteine angeliefert. Am Tag darauf kam dann ein LKW voll Splitt, der natürlich erstmal grob verteilt werden musste, bevor dieser dann mithilfe von Rohren und einer Setzlatte auf die benötigte Höhe abgezogen wurde. Und dann ging es ans Pflastern. Durchschnittlich waren wir zu dritt beschäftigt, teilweise aber auch zu viert (Dankeschön noch an den hilfsbereiten Nachbarn :) ). Stein um Stein wurde gelegt, weitere Steine herangetragen und Palette um Palette wurde es weniger. Am ersten Tag war bereits gut die Hälfte der Einfahrt geschafft, am zweiten Tag ging es dann gleich morgens weiter. Wir wussten, dass für diesen Tag Regen vorausgesagt war und wir wollten daher so schnell wie möglich fertig werden. Umso überraschter waren wir über die paar Minuten Sonne, die wir anfangs noch hatten. Doch später fing es dann immer wieder zu regnen oder leicht zu nieseln an. Wir ließen uns von diesem übellaunigen Wetter jedoch nicht abhalten und pflasterten fleißig weiter. Zwischenzeitlich beförderten wir die Pflastersteine mit Schub- und Sackkarren, da die Strecke immer größer wurde. Gegen 14:00 Uhr waren wir dann auch tatsächlich am anderen Ende angekommen. Nun mussten nur noch einige Pflastersteine am Rand angepasst werden, was wir mithilfe eines Steinknackers erledigten. Ein paar restliche Ecken haben wir noch ausgespart, diese müssen später mal noch mit der Flex zugeschnitten werden. Außerdem haben wir gleich noch gut 200kg Granulat (Basaltsplitt) in die Fugen eingekehrt. Dieses ist zwar grobkörniger und somit etwas schwieriger einzukehren, dafür verkantet es sich aber sehr gut zwischen den Pflastersteinen und lässt so keine Bewegungsfreiheit mehr offen. Anschließend sind wir mit einer Rüttelplatte mit Gummimatte über die komplette Einfahrt um alles zu verdichten. Die letzten 45 Minuten fing es dann noch so richtig an zu regnen und wir wurden letztendlich dann doch noch ganz schön nass. Aber das war uns am Ende des Tages egal. Denn da standen wir schließlich vor 120 m² gepflasterter Einfahrt, was uns wirklich glücklich macht. Endlich wird nun kein Dreck mehr ins Haus getragen und viel wichtiger: Wir können nun endlich in unsere Garage fahren. Passend vor dem Wintereinbruch, der uns heute auch gleich überrascht hat. Nun müssen wir den Vorgang mit dem Einkehren des Granulats in den nächsten Wochen noch ein paar Mal wiederholen. Aber ansonsten können wir das Thema Einfahrt nun doch noch vor Ende des Jahres 2016 abschließen.






Wie man auf den Bildern sieht, ist das Thema Außenputz der Garage leider noch nicht abgeschlossen. Die Verputzer haben uns bisher immer wieder vertröstet und wir sind gespannt, ob es dann dieses Jahr überhaupt noch damit klappt. Solange gibt es eben auch kein Garagentor. Diese zwei Punkte wären nun noch das Tüpfelchen auf dem i für unser Baujahr 2016. Aber wir sind wie gesagt auch so schon total happy über unsere Einfahrt :) 






Donnerstag, 20. Oktober 2016

Gartenbau Teil 6 & Unser Haus feiert Geburtstag


Lange Zeit war es ruhig hier auf dem Blog. Gut zwei Monate gab es nichts Neues mehr. Doch das soll nicht heißen, dass wir währenddessen nichts gemacht hätten. Nein, auch bei uns hat sich wieder was getan. 
Zum Beispiel…

…haben wir uns der zukünftigen Terrasse gewidmet. Hier musste zunächst einmal die Grundfläche ordentlich verdichtet werden, bevor wir hierauf die Feinrolierung und anschließend Splitt aufgebracht und mit dem Rechen verteilt haben. Anschließend haben wir diese Oberfläche mithilfe einer selbst angefertigten „Abzieh-Latte“ auf die benötigte Höhe abgezogen, um so die Pflastersteine darauf verlegen zu können. Die Pflastersteine sind im Format 20x20 und 10x20 und lassen sich gut verlegen, wenn man mal den Anfang aus einer Ecke heraus geschafft hat. Bei der Terrasse haben wir darauf geachtet, dass wir beim Pflastern ein leichtes Gefälle von ca. 2 Prozent berücksichtigen, sodass sich kein Stauwasser bildet und dieses Richtung Garten ablaufen kann. Wie man auf den Fotos sehen kann, sind wir hier noch nicht ganz fertig, was einem Materialmangel geschuldet ist. Da wir ja aber fest vorhaben dieses Jahr unsere Einfahrt ebenfalls noch zu pflastern, werden wir in diesem Zuge auch weiteres Material für die Terrasse bestellen und diese hoffentlich ebenfalls noch fertigstellen. 





Unseren Kellerabgang bzw. Steinhang haben wir ebenfalls noch vervollständigt in dem wir hier noch die letzten Reihen Flussbausteine gesetzt und teilweise mit etwas Restbeton befestigt haben. Hier müssen die Zwischenräume nur noch mit etwas Kies aufgefüllt werden, ansonsten haben wir dieses Projekt soweit erfolgreich beendet. Außerdem haben wir an das vordere Eck noch eine Kugelrobinie  eingepflanzt, die wir recht günstig im Baumarkt ergattert haben und die sich wirklich super an dieser Stelle einfügt. Das erste bisschen Grün im Garten (abgesehen vom Unkraut auf den Erdhügeln), da freut man sich dann schon drüber.




Schon lang hatte ich es in den Einträgen erwähnt, aber nun ist es wirklich soweit: Unser Garagen-Flachdach ist nun fertig abgedichtet, das Fallrohr wurde angebracht und letzte Woche haben wir noch die Kiesrollierung fürs Dach erhalten. Ein großer Punkt auf unserer Liste, den wir wieder abhaken können. Außerdem wurde auch unser Garagentor bereits geliefert, das jedoch noch auf den Einbau warten muss, bis die Garage verputzt wurde. Dies soll übrigens nächste Woche erfolgen. Wir sind schon ganz gespannt, wie sich das Erscheinungsbild dann ändern wird. Und auch wenn das Tor noch fehlt, so sind nun zumindest die restlichen drei Wände der Garage dicht. Denn Anfang Oktober wurde noch die fehlende Tür und das Fenster eingebaut.  Somit hoffen wir, dass wir all diese Punkte dieses Jahr noch erledigen und die Garage fertigstellen können. 






Und dann gibt es da noch diesen einen großen Punkt auf der Liste, den wir dieses Jahr ebenfalls noch gerne abhaken würden - unsere Einfahrt. Den ersten Schritt dafür haben wir schon vor mehreren Wochen erledigt, in dem wir die Einfahrt schon mal abgezogen und vom provisorischen Kies befreit haben. Außerdem haben wir das Niveau angeglichen und alles wieder einmal mit der Rüttelplatte verdichtet. Letztes Wochenende wurden dann nochmal fleißig Randsteine gesetzt. Zum einen in der Einfahrt, an der Grenze zum Nachbarn, und zum anderen auch noch hinter der Garage und hinterm Haus, wo noch ein größerer Holzlagerplatz eingefasst wurde, sowie der spätere Weg, der mal ums Haus führen wird. Auch die letzten L-Steine wurden in diesem Zuge noch gesetzt. Somit wären die Randsteinarbeiten für dieses Jahr erst mal erledigt. Hier geht nochmal ein großes Dankeschön an unsere Helfer, die wieder fleißig mitangepackt haben! 
 

 




Bevor wir jedoch mit den Pflasterarbeiten in der Einfahrt loslegen können, muss die Grenze zum Nachbarn noch mit den Flussbausteinen eingefasst werden. Zuvor müssen wir aber noch ein Stück des Hangs abgraben. Wir hoffen sehr, dass wir dies alles noch vor dem Wintereinbruch schaffen werden und hoffentlich bald über eine gepflasterte Einfahrt das Haus und vor allem die Garage betreten können.


Übrigens ist das hier quasi ein kleiner Jubiläums-Eintrag. Denn genau heute vor einem Jahr war der erste Stelltag für unser Haus. Heute vor einem Jahr standen wir morgens um 07:00 Uhr vor einem Grundstück, auf dem sich bis dahin nur ein Keller im Rohbau befand. Gegen neun flogen dann die ersten Wände an und abends standen dann dort schon zwei volle Stockwerke. Unfassbar, dass dies schon ein ganzes Jahr her sein soll und wir nun schon seit zehn Monaten in unserem Häuschen wohnen. Wir sind jedenfalls nach wie vor immer noch zufrieden und bereuen die Entscheidung nicht, mit Schwörer gebaut zu haben.